IRI§22 Internationales Rechtsinformatik Symposion IRIS 2022, 23. – 26.02.2022

IRI§22 ist wieder ein Jubiläum, 25 Jahre IRIS. Eine lange, aber sehr schöne Zeit. Daher wird es ein Rückblick und Ausblick sein – Rechtsinformatik – technisch wie rechtlich – der letzten 25 Jahre (und davor), der Status und wie es weitergehen soll mit dem Recht im Wissens- und Netzwerkzeitalter, nach dem Katalysator der Digitalisierung COVID-19.

RECHT digital – das wird das Leitthema sein: endlich, nach einem langen Winter, sind die Datenbanken, Apps, Netze, Handys, Laptops, Server etc. so weit, dass die Transaktionen rasch, effektiv und auch angenehm funktionieren. Harte Arbeit, aber jetzt, in der Krise, macht sich diese mehr als bezahlt. Das Recht muss sich anpassen, aber das Recht muss auch gestalten. Mehr Recht für alle zu bezahlbaren Kosten.

Wie schon in den 1990er Jahren vorgesehen – auch von mir – wir werden in mehreren Welten leben und das ist auch gut so. Vorerst natürlich in der realen Welt, wo wir als Menschen leben, aber auch im Cyberspace, wo wir alles Mögliche schon tun – uns informieren, verhandeln, Verträge schließen, Anträge einbringen, spielen, Software downloaden, arbeiten, eigentlich schon sehr vieles, was keine physische Realität erfordert (ohne Körper und Sachen geht vieles doch noch nicht).

Der Rechtsstaat und die Rechtsordnung – der kann sich wesentlich auch im Cyberspace abspielen – nicht im Spitzenbereich der Verhandlungen und Verfahren, aber ansonsten gibt es wenige Hindernisse. Jurist*innen produzieren Texte, Statements, Reden, Argumente … mit der Realisierung der multimedialen Kommunikation – es wird gecalled, gezoomt, nicht mehr telefoniert – ist dieser Schritt notwendig und wichtig. Es wird billiger in der Summe der höheren Fallzahlen, aber die Kosten des Rechtsstaates werden höher. Dafür stehen viel mehr Leistungen – Rechtsstaat für alle, gesicherte Vertragsverhältnisse für alle, nicht nur für jene, die sich dies leisten können.

Ort: noch offen, wird im Juni 2021 entschieden, wenn die COVID-19-Krise und deren Beschränkungen ab Herbst 2021 schon etwas klarer absehbar sind.

Wir sind und bleiben hybrid in der Organisation – neben Vor-Ort – der Standard (hoffentlich) – natürlich auch wieder Online-Teilnahme (etwas teurer, weil die Technik und Support aufwändiger ist als die Pausengetränke; was man an Hotel spart, geht teilweise für die virtuelle Präsenz drauf).

Wir sind ja ein Symposion und kein Symposium – neben der Wissenschaft darf es nicht an Entspannung, Genießen, Sport und Kultur mangeln.

Juristenball 2022, Skifahren in St. Johann im Pongau, Workshop in Wien als „Appetizer“ … so unsere Ideen. IRI§-Trimester soll es auch wieder geben – zum „Aufwärmen“ sowie zum „Fading-out“ zum nächsten IRI§-Jahr.

Auch angedacht – ein Lapland-Seminar in Pyhä/Rovaniemi – in einer tollen Lodge der University of Lapland/Lapin Yliopisto, mit den Optionen des Nordens – Skifahren, Langlaufen, Wandern, Nordlichter bewundern, etc. etc.